Masterkredit – Möglichkeiten der Finanzierung eines Master-Studiums

Wer sich dazu entschieden hat, ein Studium aufzunehmen, hat oft mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Schließlich gibt es für Studenten, anders als für Auszubildende, während des Studiums kein Gehalt. Viele müssen daher neben dem Studieren noch arbeiten geben, um ihr Leben zu finanzieren. Dies ist aber oft sehr anstrengend und führt dazu, dass das eigentliche Studium nicht so schnell absolviert werden kann, wie es eigentlich vorgesehen war.

Auch durch die Neuregelung der Studiengänge hat sich an diesem Umstand nicht allzu viel verändert. Wer sein Bachelor-Studium abgeschlossen hat und gleich den Master machen will, wird wieder nebenher Geld verdienen müssen. Allerdings hat man natürlich die Möglichkeit, nach dem Bachelor eine Pause einzulegen und erst einmal die finanziellen Rahmenbedingungen für den Masterstudiengang zu schaffen. Wer dies nicht möchte, kann aber auch auf einen Masterkredit zurückgreifen.

Ein Masterkredit ist ein Kreditangebot der Banken an Studenten. Diese Kredite haben nur geringe Zinsen und werden auch vergeben, wenn der Student keine Sicherheiten bieten kann. Damit die Banken kein Risiko eingehen, bürgt der Bund für die Kreditnehmer. Dieser Bildungskredit wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vergeben. Dabei muss es sich bei dem Studium um eine Vollzeitbeschäftigung im In- oder im europäischen Ausland handeln.